Baufinanzierung – ein Vergleich kann sich lohnen

Eine Baufinanzierung bedeutet immer eine große Investition, deshalb gilt es genau zu überlegen, welches Angebot am Besten zu einem passt. Will man seine Baufinanzierung berechnen, sollte man sich zuerst fragen, wie viel die Immobilie überhaupt kosten darf. Hat man darüber einen Überblick, kann man sich für ein Objekt entscheiden. Die Baufinanzierung kann nicht nur für den Neubau einer Immobilie genutzt werden, sondern auch für dessen Erwerb. Viele Websites bieten einen Baufinanzierungsrechner an, der die einzelnen Angebote miteinander vergleicht.

102603660 - fotolia.com - Alexander Raths

102603660 – fotolia.com – Alexander Raths

So ist es auch nicht schwer, eine günstige Baufinanzierung zu finden. Man sollte sich aber auf jeden Fall umfassend beraten lassen, bevor man eine Entscheidung zur Baufinanzierung trifft. Dabei ist nicht nur der Kaufpreis zu berücksichtigen, sondern auch die Nebenkosten, die nach dem Erwerb einer eigenen Immobilie anfallen. Für die Baufinanzierung werden einige Unterlagen benötigt, mit denen der Finanzanbieter sicherstellt, dass der veranschlagte Wert der Immobilie stimmt und der Kunde diesen Vertrag auch bedienen kann.

Sonst kann kein Darlehen zur Baufinanzierung ausgegeben werden. Wichtig bei der Baufinanzierung ist auch das Eigenkapital. Je höher das Eigenkapital desto weniger Kredit muss man aufnehmen und das Risiko für die Bank ist ebenfalls geringer. Der Darlehensnehmer hat so eine Reserve für schlechte Zeiten und bekommt meist günstigere Zinsen. Über die einzelnen Baufinanzierungskonditionen sollte man sich genauesten informieren. Hat man das passende Modell für sich gefunden, gilt es zu überlegen, welche Zinsbindung man bei der Baufinanzierung haben möchte.

Wichtig ist, sich weder zu lange noch zu kurz an einen festen Zinssatz zu binden. Zehn Jahre nach der Vollauszahlung hat man nach deutschem Recht die Option, das Darlehen zu kündigen. Läuft die Zinsbindung aus, ist meistens eine Abschlussfinanzierung nötig. Heute lässt sich eine Baufinanzierung online abschließen, oftmals mit sehr guten Konditionen und guter Beratung, allerdings fehlt dann der Ansprechpartner vor Ort und vor Betrüger ist man auch nicht sicher.

Infos für Ihre Baufinanzierung:

Jede Baufinanzierung ist in erster Linie mit einer finanziellen Belastung verbunden. Die Belastung resultiert dabei aus den aufgenommenen Verbindlichkeiten, die in Form von Zins-und Tilgungszahlungen vertragsgemäß bedingt werden müssen. Die Höhe der finanziellen Belastung aus einer Baufinanzierung hängt dabei von mehreren Faktoren ab. Der wichtigste Punkt im Rahmen einer Baufinanzierung ist die Höhe des eingesetzten Eigenkapitals: je höher der Eigenkapitalanteil an der gesamten Baufinanzierung, desto geringer ist die noch zu finanzierende Summe. Da die Kreditzinsen aus dem Darlehensbetrag berechnet werden, führt ein kleineres Darlehen zu einer geringeren Zinsbelastung.

Die Zinsen für die Baufinanzierung hängen ebenfalls von dem Eigenkapitaleinsatz ab. Je weniger eine Bank zu finanzieren hat, desto günstiger sind die Kreditzinsen. Die günstigsten Angebote sind bei den Banken dann zu finden, wenn der Kreditbetrag 60% des so genannten Beleihungswertes nicht übersteigt. Dann erhält ein Kreditnehmer eine 1-A Kondition für das Baugeld.

Ein kleinerer Darlehensbetrag verursacht auch eine geringere Tilgung. Bei einem Kreditbetrag von nur 50.000 Euro beträgt die anfängliche Tilgung 2%. Dies bedeutet, dass ca. 1.000 Euro p.a. an die Bank zurückbezahlt werden. Bei einer Darlehenssumme von 100.000 Euro und einem Tilgungsanteil von nur 1% p.a. beträgt die jährliche Tilgung ebenfalls 1.000 Euro.

Bei einem kleineren Umfang der Baufinanzierung kann demnach eine höhere Tilgung vereinbart werden, und die Belastung bleibt im Vergleich zum größeren Baudarlehen gleich. Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass mit 2% Tilgung die Rückzahlung viel schneller erfolgt als bei nur 1% Tilgung. Mit einer kleineren Baufinanzierung ist man also schneller schuldenfrei bei gleicher absoluter Tilgungshöhe.

Der Einsatz von Eigenkapital hat daher eine entscheidende Auswirkung auf die laufende Belastung. Die Zinsen für das aufgenommene Baugeld können auch durch Förderkredite beeinflusst werden. Es gibt zahlreiche staatliche Förderkreditprogramme mit günstigen Zinssätzen, die im Rahmen einer Baufinanzierung eingesetzt werden können. Eventuell können sogar mehrere Förderprogramme gleichzeitig in Anspruch genommen werden. Damit kann eine Baufinanzierung zwar über eine Bank, aber über verschiedene Programme zusammengestellt werden. Hier sollte gezielt bei der beratenden Bank nachgefragt werden.

© 2009-2016 | Hypothekenzins.org - Hypothekenzinsen Entwicklung & Vergleich