Hypothekenzinsen – günstige Baufinanzierung sichern!

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Der Traum vom eigenen Haus, wer ihn erfüllt sehen will, der ist nicht selten auf eine sogenannte Baufinanzierung angewiesen. Günstigen Hypothekenzinsen und zahlreiche staatliche Förderungen für den Bau, die Renovierung oder Modernisierung von Wohneigentum locken mit scheinbar unwiderstehlichen Konditionen. Bauen und Modernisieren ist günstig wie nie und wer dann noch aktuelle Hypothekenzinsen und Baufinanzierungen vergleicht, der kann durchaus zum „Schnäppchenpreis“ den Traum vom eigenen Haus oder der perfekten Eigentumswohnung wahr werden lassen.


Die wichtigste Voraussetzung für eine günstige Baufinanzierung und damit einhergehende Hypothekzinsen ist ein aktiver Vergleich unterschiedlichster Angebote und natürlich die Berücksichtigung von staatlichen Förderungen. Denn wer richtig vergleicht, sich eingehend informiert und alle Fördermöglichkeiten ausschöpft der baut zu günstigen Konditionen!

Was sind Hypothekenzinsen?

Bevor eine günstige Baufinanzierung abgeschlossen werden kann, gilt es die wichtigen Begriffe rund, um eben diese zu verstehen. Ein Begriff, der immer wieder mit einer günstigen Baufinanzierung in Verbindung gebracht wird, sind die Hypothekenzinsen.

Bei Hypothekenzinsen handelt es sich um jene Verzinsung, die ein Kreditnehmer bei der Inanspruchnahme eines sogenannten Hypothekendarlehens bezahlen muss. Mitunter auch als Bauzinsen, Bauzins oder Baugeldzins bezeichnet sind Hypothekenzinsen die Verzinsung auf jenen Geldwert, der in Form einer Fremdfinanzierung im Zuge einer Immobilienfinanzierung über eine Bank aufgenommen wird.

Hypothekenzinsen:

  • Werden auch als Bauzinsen, Bauzins oder Baugeldzinsen bezeichnet.
  • Wurden ursprünglich im Zuge einer Hypothek veranschlagt.
  • Fallen in der heutigen Zeit im Zuge einer Immobilen- oder Baufinanzierung an.
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Ursprünglich fanden Hypothekenzinsen ausnahmslos in Verbindung mit einer sogenannten Hypothek – also einer Kreditaufnahme, bei welcher die Kreditschuld durch Grundpfandrechte an Grundstücken oder Immobilien abgesichert wird – Verwendung. In der heutigen Zeit sind Hypotheken jedoch weniger verbreitet, als es noch vor wenigen Jahrzehnten der Fall war und so verschwammen nach und nach mit neuen Baufinanzierungsmodellen und Veränderungen in der Kreditwirtschaft die Begriffe Bauzinsen und Hypothekzinsen.

Heute müssen Hypothekzinsen gleichbedeutend mit Bauzinsen gesehen werden. Denn es ist jene Zinslast, die im Zuge einer Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung anfällt unabhängig davon, ob die Fremdfinanzierung für den Neubau oder Umbau einer Immobilie aufgenommen wurde.

Worauf sollten Bauherren und Immobilienkäufer achten?

Seit einiger Zeit sind Bauzinsen und somit Hypothekenzinsen so günstig wie seit rund 30 Jahren nicht mehr. Entsprechend verlockend scheint es, direkt bei der Hausbank eine Bau- oder Immobilienfinanzierung abzuschließen und von den günstigen Hypothekenzinsen zu profitieren. Doch bevor ein potenzieller Bauherr oder Immobilienkäufer diesen Schritt tätigt, sollte er oder sie sich ein wenig mit den Besonderheiten der Hypothekenzinsen und somit der Immobilien- oder Baufinanzierung an sich beschäftigen.

Zinshöhe – diese Faktoren beeinflussen den tatsächlichen Hypothekenzinssatz!

Ein oberflächlicher Blick auf diverse Publikationen rund um die Rekordtiefstände bei Bauzinsen und Finanzierungen lässt schnell einmal den Eindruck entstehen, dass einfach jeder dieser Tage günstige Bauzinsen erhalten wird. Doch dem ist nicht so. Trotz Rekordtiefständen und vorteilhaften Wirtschaftseinflüssen darf sich leider nicht jeder über einen Topzinssatz freuen. Denn im Gegensatz zu anderen Zinsarten ist der Hypothekenzins von vielen persönlichen Faktoren abhängig und wird somit für jeden Kreditantragssteller individuell berechnet. Mitunter nehmen folgende Faktoren Einfluss auf den Hypothekenzinssatz:

  • Bonität des Kreditnehmers
  • Eigenkapitalanteil
  • Darlehenshöhe (inkl. aller Kosten und Gebühren)
  • Darlehenslaufzeit
  • Anteil möglicher staatlicher Förderungen
  • Gegenwert der Sicherheiten (Haus, Grund etc.)
  • Art der Zinsgestaltung.

Erst mit diesen Informationen ist es Banken möglich, den tatsächlichen Bauzins zu errechnen. Somit wird ein direkter Vergleich der Hypothekzinsen etwas schwerer, als es zum Beispiel im Fall klassischer Kreditzinsen oder Dispozinsen der Fall wäre.

Zinsart – variable oder feste Verzinsung?

Ein weiterer wichtiger Zinsfaktor ist die Zinsart. Grundsätzlich gilt es, hierbei zunächst zwischen variablen Zinsen oder dem sogenannten Festzins zu entscheiden. Beide Arten haben ihre Vorteile wie auch Nachteile und so gilt es zunächst abzuwägen, welche Zinsart in Kombination mit allen anderen Zinsfaktoren einen bestmöglichen und somit günstigsten Zins ermöglichen kann.

variable Hypothekenzinsen:

Vorteile:
Nachteile:
  • Der Zinssatz passt sich regelmäßig dem aktuellen Zins an.
  • Bei einem Anstieg der Bauzinsen steigen auch die Zinsen für das Darlehen.
  • Die Zinsbindung ist auf durchschnittlich 3 Monate begrenzt.
  • Tilgungspläne sind nur basierend auf einer zu erwartenden Zinsentwicklung möglich.

feste Hypothekenzinsen:

Vorteile Nachteile
Günstige Zinssätze werden über einen festen Zeitraum festgelegt. Keine Anpassung im Falle von günstigeren Zinssätzen während der Zinsbindung.
Allgemeine Zinsanstiege haben keine Auswirkung auf den eigenen Tilgungsplan. Die gebotene Zinssicherheit ist oftmals mit Mehrkosten verbunden.
Tilgungspläne können für den gesamten Darlehenszeitraum erstellt werden. Der Festzins liegt in der Regel höher als der variable Zinssatz

Grundsätzlich empfiehlt es sich, bezüglich der Zinsart eine eingehende Beratung durch einen unabhängigen Kreditberater in Anspruch zu nehmen, um so anhand der persönlichen Sachlage die bestmögliche Zinsbindung zu wählen und so gleichermaßen einen günstigen Hypothekzins wie auch bestmögliche Kreditkonditionen zu erhalten.

Laufzeit und Eigenkapital – Kurze oder lange Darlehenslaufzeiten?

Zu guter Letzt sind natürlich auch die Laufzeit der Finanzierung sowie der Eigenkapitalanteil entscheidend für die Höhe des effektiven Hypothekzinses. Grundsätzlich gilt auch bei Immobilien- und Baufinanzierungen eine goldene Kreditregel, je kürzer die Darlehenslaufzeit ist, umso günstiger kann der effektive Zinssatz ausfallen.

Allem voran, wenn die Wertigkeit der Immobilie eher gering ist, bietet es sich an mit einer kürzeren Laufzeit und einer sogenannten Anschlussfinanzierung den Zinssatz zu reduzieren. Doch auch die Aufstockung des Eigenkapitals (wenn möglich) kann spürbare Ersparnisse beim Zinssatz liefern. Auf einen durchschnittlichen Darlehenszeitrahmen von 10 Jahren können so schnell einmal mehrere Tausend Euro an reinen Zinsen eingespart werden.

Hypothekzinsen Vergleich – online vergleichen und bares Geld sparen!

#77936616 - fotolia.com - Eisenhans

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In der heutigen Zeit ist ein direkter Vergleich einzelner Kreditangebote nicht nur ein Garant für eine vorteilhafte Baufinanzierung und somit günstige Hypothekenzinsen, nein ein eben solcher Vergleich ist dank zahlreicher Vergleichsangebote und Kreditrechner denkbar einfach. Mit wenigen Klicks und allgemeinen Angaben lässt sich die Berechnung abschließen und direkt im Anschluss erhält man eine Übersicht einzelner Angebote mit einer schönen Vergleichsübersicht. Doch ganz so einfach, wie es im Fall von Ratenkrediten und Dispokrediten ist, ist es bei der Baufinanzierung dann doch nicht.

Um Hypothekenzinsen und somit die Baufinanzierung korrekt berechnen und vergleichen zu können braucht es viele Detailangaben, die in jedem Fall immer gleichbleibend sein sollten, um ein aufschlussreiches und unverfälschtes Ergebnis zu erhalten. Folgende Angaben sollten in jedem Fall getätigt werden, um die Berechnung korrekt tätigen zu können.

  • Nettodarlehensbetrag – Die Höhe der Baufinanzierung abzüglich des Eigenkapitalanteiles
  • Kreditlaufzeit (üblicherweise 5,10,15 oder 20 Jahre)
  • Höhe der Beleihung (üblicherweise zwischen 60 und 80%)
  • Effektiver Jahreszins inkl. Zinsart
  • Höhe der Tilgung
  • Monatliche Rückzahlungsrate
  • Restschuld der Baufinanzierung

Anhand dieser Angaben kann der Vergleichsrechner nun einerseits die allgemeinen Fakten der Finanzierung errechnen, andererseits direkt passende Angebote auswählen. Wenn Sie Angebote aus Ihrer regionalen Umgebung wünschen, sollten Sie darauf achten, dass der Vergleichsrechner diese Option als Zusatzfunktion anbietet und somit nur Angebote wählt, die von Banken und Kreditanstalten in Ihrer Region stammen.

Unser Tipp für ihren Hypothekenzinsen Vergleich
Bedenken Sie, dass eine Baufinanzierung nicht nur aus Tilgungsraten und Zinsen besteht. Anfallende Kosten und Gebühren sollten ebenso beachtet werden, wie das Recht auf Sondertilgung oder aber eventuell anfallende Bereitstellungszinsen für den Fall, dass die Baufinanzierung nicht sofort abgerufen wird. Vergleich Sie auf Baufinanzierung Vergleich.eu

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